Sam Altman, der CEO von OpenAI, hat im Gerichtssaal in Oakland, Kalifornien, ausgesagt. Er verteidigt sein Unternehmen gegen die schwerwiegenden Vorwürfe von Elon Musk. Musk behauptet, OpenAI habe seine ursprüngliche Non-Profit-Mission verraten und sei zu einem gewinnorientierten Unternehmen geworden, das nicht mehr dem Wohl der Menschheit diene.

Die New York Times berichtet, dass Altman sich den Anschuldigungen direkt stellte, die das Fundament von OpenAI in Frage stellen. Auch CNBC und CNN bestätigen die Aussage Altmans am Dienstag, die als entscheidender Moment im Prozess gilt.

Musks Klage zielt darauf ab, die kommerzielle Ausrichtung von OpenAI rückgängig zu machen und die Entwicklung der KI-Modelle unter eine strengere Kontrolle zu stellen. Reuters hebt hervor, dass der Prozess nicht nur um finanzielle Aspekte geht, sondern auch um die ethische Verantwortung und die zukünftige Governance von führenden KI-Entwicklern.

Die Verhandlung könnte weitreichende Konsequenzen für OpenAI haben, da sie die Legitimität seiner aktuellen Geschäftsstrategie und die Integrität seiner Führung auf die Probe stellt. Für die KI-Branche im DACH-Raum bedeutet dies, dass die Debatte um Open-Source versus kommerzielle KI-Entwicklung weiter an Schärfe gewinnt.

Quelle: The New York Times, CNBC, CNN, Reuters, Stand: 2026-05-12.