Wie wir bewerten, einordnen und veröffentlichen.
Wie wir bewerten, einordnen und veröffentlichen. Transparent. Sechs verbindliche Kapitel tragen jede Veröffentlichung: von der Quelle über die Methodik bis zur Korrektur.
- Kapitel
- 06
- Status
- Verbindlich
- Stand
- 29.04.2026
Wie wir Quellen klassifizieren — und warum.
Eine Plattform, die KI bewertet, lebt von ihren Quellen. Wir machen sie sichtbar, klassifizieren sie nach Vertrauensgrad und nennen ihre Grenzen.
Jeder Beitrag, der inhaltliche Aussagen über Modelle, Tools oder Anbieter trifft, hat eine Quelle. Diese Quelle ist klickbar verlinkt und mit einem Trust-Level versehen — von „Primärquelle“ bis „mit Vorsicht“. Beiträge ohne ausreichende Quellenlage erscheinen nicht.
Wir bevorzugen Primärquellen (Anbieter-Releases, Forschungspapers, Standardisierungs-Bodies) vor etablierten Redaktionen, vor Community-Inhalten. Wo eine Quelle Eigeninteressen hat — etwa Anbieter-Marketing — markieren wir das offen. Affiliate-getriebene Vergleichsseiten zitieren wir nicht.
Bei externen Fakten gilt: quellenbasiert, datiert, verlinkt, mit Konfidenz-Hinweis bei nicht-primären Quellen. Wir reproduzieren externe Behauptungen nicht selbst — wir verweisen transparent.
Wir tun das
- Trust-Level (primary, established, community, caution, unknown) sichtbar pro Aussage.
- Datum der Prüfung sichtbar (`lastCheckedAt`).
- Limitations der Quelle benannt.
Wir tun das nicht
- Anbieter-Pressemitteilung als Marktanalyse zitieren.
- Community-Threads ohne weitere Belege als Beweisquelle nutzen.
- Affiliate-Vergleichsseiten als Quelle führen.
Wie aus Quellen Inhalte werden.
Wir kopieren keine Texte und keine Bilder. Wir paraphrasieren, prüfen redaktionell und veröffentlichen erst nach freigegebenem Review.
Eingehende Quellen werden in einer Moderation Queue erfasst. Eine erste Zusammenfassung kann KI-gestützt entstehen — sie wird aber nie automatisch publiziert. Jeder Beitrag durchläuft eine redaktionelle Prüfung gegen die `CONTENT_POLICY.md` und bekommt erst dann den Status `approved`.
Bei automatisierten Vorschlägen aus der Pipeline wird ein Konfidenz-Wert vergeben. Beiträge mit niedriger Konfidenz erscheinen entweder mit deutlichem Hinweis oder gar nicht. Halluzinations-Risiko ist Teil unserer Risiko-Bewertung pro Beitrag.
Bilder fremder Outlets übernehmen wir nicht. Wir nutzen eigene Diagramme, eigene Datengrafiken oder lizenzklare Quellen.
Wir tun das
- Eigene Zusammenfassung in eigenen Worten, Original verlinkt.
- Limitations und „wann nicht anwenden“ als Pflicht-Block.
- Status-Kette: discovered → summarized → needs_review → approved → published.
Wir tun das nicht
- Originaltexte fremder Outlets übernehmen.
- Auto-Publishing aus Pipelines — niemals.
- Generische AI-Stockbilder, Roboter-Symbole oder „Hand reicht Globus aus AI-Wolke“.
Wie Tool-Empfehlungen entstehen.
Wir empfehlen kein „bestes Tool der Welt“. Eine Empfehlung ist immer an einen konkreten Use Case und eine konkrete Zielgruppe gebunden — mit Methodik, Alternativen und Limitations.
Jede Empfehlung beantwortet drei Fragen: Für welchen Use Case? Für welche Zielgruppe? Unter welchen Einschränkungen? Antworten ohne diese Felder veröffentlichen wir nicht.
Pro Empfehlung wird mindestens eine Alternative genannt — mit kurzer Begründung, warum sie nicht den ersten Platz hat. So ist nachvollziehbar, was wir abgewogen haben. Konfidenz-Hinweise zeigen, wie sicher wir uns sind.
Eigene Tools oder eigene Skills, die wir empfehlen, kennzeichnen wir mit klarem Disclosure-Hinweis. Affiliate-Links kommen grundsätzlich nicht vor.
Wir tun das
- Use Case + Zielgruppe + Limitations Pflicht.
- Mindestens eine Alternative mit Begründung.
- Disclosure bei eigenen Tools/Skills sichtbar.
Wir tun das nicht
- „Top 10“-Listen ohne Methodik.
- Pauschalempfehlungen ohne Use-Case-Bezug.
- Affiliate-Provisions-getriebene Reihenfolgen.
Erlaubt
Aktuell empfohlen für deutschsprachige Texte, Selbstständige mit EU-Datenstandort-Anforderung. Begründung: bessere Anweisungstreue im Vergleich, EU-Hosting verfügbar (Stand April 2026). Alternativen: B (günstiger, schwächere Stilistik), C (juristisch stärker).
Wie unsere Benchmarks aufgebaut sind.
Reproduzierbar oder nicht veröffentlicht. Jeder Benchmark hat einen Datensatz, ein Skript, Hardware-Angaben, Wiederholungen und einen Konfidenz-Wert.
Benchmarks sind unsere wichtigste Vertrauensoberfläche. Wer das Ergebnis nicht reproduzieren kann, glaubt es zu Recht nicht. Deshalb veröffentlichen wir nur Benchmarks, deren Methodik vorab dokumentiert ist und deren Skripte im Repo liegen.
Pro Benchmark dokumentieren wir: Aufgabe, Datensatz (Quelle, Lizenz, Version, Größe, Bias-Hinweise), Modelle und Versionen, Hardware oder API-only, Metriken mit Definition, Wiederholungen, Streuung, Kosten, Datum der Erhebung. Aussagen ohne diese Felder sind keine Benchmark-Aussagen.
Modell-Versionen ändern sich. Bestehende Ergebnisse werden nicht überschrieben — neue Werte erscheinen mit neuem Datum als zusätzlicher BenchmarkResult-Eintrag.
Wir tun das
- Methodik öffentlich verlinkt aus jedem Benchmark.
- Konfidenz-Hinweis und Limitations Pflicht.
- Reproduktions-Anleitung mit Skript-Pfad und Logs.
Wir tun das nicht
- Cherry-Picking — den besten Run zeigen.
- Anbieter-eigene Benchmarks 1:1 übernehmen.
- Benchmark ohne Limitations-Block.
Pflichtfelder pro Benchmark
Aufgabe · Datensatz (Version, Lizenz) · Modelle (Version, Modus) · Hardware oder API-only · Metriken · Wiederholungen · Streuung · Kosten in € · Datum · Reproduktions-Anleitung · Limitations · Konfidenz.
Wie wir Fehler korrigieren.
Wir machen Fehler. Wir korrigieren sie sichtbar, datiert und mit Begründung — nicht stillschweigend.
Wenn wir einen inhaltlichen Fehler finden oder gemeldet bekommen, korrigieren wir ihn. Die Korrektur erscheint als sichtbarer Eintrag mit Datum und Begründung im Korrekturen-Log unter `/legal/korrekturen`. Der ursprüngliche Eintrag bleibt nachvollziehbar.
Bei substantiellen Korrekturen (sachliche Falschaussage, falsche Quelle, irreführende Empfehlung) markieren wir den betroffenen Beitrag oben mit einem deutlichen Hinweis. Bei kosmetischen Korrekturen (Tippfehler, Grammatik) reicht ein Eintrag im Log.
Anbieter, die einer Aussage widersprechen, bekommen einen Stellungnahme-Block. Wir prüfen, korrigieren wenn nötig und dokumentieren das Ergebnis öffentlich.
Wir tun das
- Korrekturen mit Datum und Begründung.
- Korrekturen-Log öffentlich sichtbar.
- Stellungnahmen von Anbietern aufnehmen.
Wir tun das nicht
- Stillschweigende Änderungen am ursprünglichen Beitrag.
- Korrekturen verstecken oder spät publizieren.
- Anbieter-Beschwerden ignorieren.
Wie wir Eigeninteressen offenlegen.
Wer Methodik verspricht, muss seine eigenen Beziehungen offenlegen. Wir machen das proaktiv — auch da, wo wir es nicht müssten.
Affiliate-Links kommen nicht vor. Würden wir je davon abrücken, müsste das auf jeder betroffenen Seite und in der Datenschutz-/Transparenz-Seite sichtbar markiert sein. Solange unsere Methodik trägt, haben wir kein Interesse an Affiliate.
Eigene Skills, Workflows oder Tools, die wir auf der Plattform empfehlen oder verkaufen, werden klar als Hausredaktion gekennzeichnet. Sie können in Empfehlungs-Listen erscheinen, aber nur mit sichtbarem Disclosure und gleicher Methodik wie Drittanbieter.
Sponsoring-Inhalte sind klar getrennt vom redaktionellen Bereich, immer als solche markiert und niemals redaktionell beeinflussbar. Beirat- oder Beratungsbeziehungen werden in `/legal/transparenz` öffentlich gemacht.
Wir tun das
- Eigene Skills/Workflows als „Hausredaktion“ markieren.
- Sponsoring-Inhalte sichtbar abgegrenzt.
- Beirats-/Beratungs-Beziehungen öffentlich.
Wir tun das nicht
- Native-Advertorials, die wie Editorial aussehen.
- Eigene Skills auf Empfehlungs-Plätzen ohne Disclosure.
- Verschwiegene Beziehungen zu Anbietern.
Mehr Transparenz