Kostenlose KI-Tools wie ChatGPT und Claude werden zunehmend im Rechtsbereich eingesetzt. Eine aktuelle Analyse des 'Der Standard' beleuchtet deren Stärken und gefährlichsten Schwächen, die Juristen kennen sollten.
Die Untersuchung zeigt, dass diese Modelle bei einfachen Rechercheaufgaben und der Zusammenfassung von Texten durchaus nützlich sein können. Sie beschleunigen Routineprozesse und entlasten Mitarbeiter.
Doch die Analyse warnt auch vor erheblichen Risiken: Besonders 'Halluzinationen' – also das Erfinden von Fakten oder Rechtsnormen – stellen eine ernsthafte Gefahr dar. Diese Fehler können gravierende rechtliche Konsequenzen haben.
Für komplexe juristische Fragestellungen, die ein tiefes Verständnis von Kontext und Präzedenzfällen erfordern, sind die getesteten kostenlosen KI-Tools noch nicht zuverlässig genug. Menschliche Überprüfung bleibt hier unerlässlich.
Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und nicht blind zu vertrauen. Der Einsatz sollte auf klar definierte, risikoarme Bereiche beschränkt werden.
Quelle: Der Standard, Stand: 2026-05-17.