Eine Koalition namhafter US-Verlage und Autoren hat Klage gegen Meta eingereicht. Der Vorwurf: massive Urheberrechtsverletzungen bei der Entwicklung des KI-Dienstes Llama.

Die Kläger behaupten, dass Metas Llama-KI mit einer großen Menge urheberrechtlich geschützter Werke trainiert wurde, ohne dass dafür Lizenzen erworben oder Genehmigungen eingeholt wurden.

Diese Klage markiert einen Wendepunkt. Es ist die erste direkte rechtliche Auseinandersetzung dieser Art, die von Buchverlagen und Autoren gegen einen großen KI-Anbieter geführt wird.

Die Forderungen der Kläger sind substanziell. Sie verlangen nicht nur Schadensersatz, sondern auch eine Klärung der zukünftigen Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte für KI-Trainings.

Experten sehen in diesem Fall einen möglichen Präzedenzfall. Ein Urteil könnte weitreichende Konsequenzen für Open-Source-KI-Modelle und die gesamte Branche haben, insbesondere im Hinblick auf die Lizenzierung von Trainingsdaten.

Quelle: Publishing Perspectives, Stand: 2026-05-06.