Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Discovery-Phase von Gerichtsverfahren in den USA wird zunehmend kritisch betrachtet. US-Gerichte reagieren mit neuen Schutzanordnungen, um die Risiken zu minimieren.
Besonders problematisch ist der unkontrollierte Einsatz öffentlich zugänglicher KI-Tools. Diese können vertrauliche Informationen preisgeben oder 'Halluzinationen' produzieren, die als Beweismittel unbrauchbar sind.
Die neuen Richtlinien fordern von Anwälten, den Einsatz von KI genau zu dokumentieren und sicherzustellen, dass keine sensiblen Daten unbeabsichtigt an Dritte gelangen. Dies betrifft insbesondere generative KI-Modelle.
Für Anwaltskanzleien bedeutet dies eine Anpassung der internen Prozesse. Es müssen klare Regeln für die Auswahl und Nutzung von KI-Tools etabliert werden, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Quelle: Bloomberg Law Analysis, Stand: 4. Mai 2026.