KI-Entwickler werden immer wieder dabei beobachtet, wie sie ihre Laptops in öffentlichen Räumen wie Flughäfen, Büros oder sogar Eisbahnen halb geöffnet lassen. Der Grund: Sie wollen ihre Coding-Agenten ununterbrochen am Laufen halten.

Diese scheinbar harmlose Angewohnheit birgt jedoch erhebliche Sicherheitsrisiken. Ein offener Laptop, selbst wenn er nur 'angelehnt' ist, kann unbefugten Zugriff ermöglichen oder sensible Daten für neugierige Blicke preisgeben.

Für Unternehmen bedeutet dies eine massive Bedrohung. Wenn Mitarbeiter vertrauliche Projekte oder proprietären Code auf solchen Geräten bearbeiten, steigt das Risiko eines Datenlecks exponentiell. Die Kosten für die Behebung solcher Lecks können schnell in die Hunderttausende gehen.

Die 'Always-On'-Mentalität, die durch den Einsatz von KI-Agenten gefördert wird, kollidiert hier direkt mit grundlegenden Sicherheitsprinzipien. Firmen müssen dringend Richtlinien anpassen und ihre Teams schulen, um diese neuen Gefahren zu minimieren.

Quelle: Business Insider, Stand: 2026-05-12.